Artikel Nintendo Plattformen Reviews Wii U

Captain Toad: Treasure Tracker – Die pilzige Schatzjagd im Test

13. Januar 2015
Patrick Kirst

author:

Captain Toad: Treasure Tracker – Die pilzige Schatzjagd im Test

Kleine Minispiele in größeren Spielen sind äußerst beliebt bei Fans und Entwicklern. So können die Macher ihre Ideen in einem Rahmen ausprobieren, der nicht gleich einen großen Verlust darstellen muss und manchmal werden diese kleinen Spielchen zu dem eigentlichen Star. So auch geschehen bei Super Mario 3D World. Dort als Auflockerung eingestreut, avancierte das Spielprinzip zu einem Spaßgaranten. Diesen Umstand nutzte Nintendo und hat ein komplettes Spiel um das Spielprinzip gestrickt und serviert uns dies in Form von Captain Toad: Treasure Tracker auf der Wii U.

Entführung im Pilzkönigreich

Zuerst ein Geständnis von meiner Seite: Ich bin kein Fan von Toad als Figur. Seine krätzige Stimme und sein knubbeliges Auftreten sorgen bei mir für innerliche Schreikrämpfe und ich kann nicht verstehen, wie Spieler freiwillig den Schreihals als Figur in Mario Kart auswählen. So musste ich für diesen Test hier über meinen eigenen Schatten springen, was sich am Ende doch sehr gelohnt hat und mich ein wenig mit Toad versöhnt hat.

Captain Toad - 2

Die Story des Spiels ist schnell erzählt: Toad und seine angebetete Toadette sind auf einem Ausflug und versuchen möglichst große Schätze zu bergen. Plötzlich entdecken die zwei Abenteurer einen der Power-Sterne und wollen ihn natürlich in ihre Ausbeute mit aufnehmen, doch da haben die zwei Pilzköpfe die Rechnung ohne Wingo gemacht. Der fiese Vogel stiehlt den Stern vor Toads Augen – zu allem Überfluss wird auch Toadette verschleppt. Diese Geschehnisse bilden den Anstoß für einige vergnügliche Stunden an Knobelspaß und guter Nintendo-Unterhaltung.

Patrick Kirst

Nintendo is love. Nintendo is life.