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Bayonetta 2 – Die zauberhafte Hexe im Test

Mit Bayonetta hat Platinum Games 2010 einen neuen Vertreter des Hack and Slay-Genres erschaffen, der Fans, wie auch Kritiker begeisterte. Doch wie bei vielen anderen guten Spielen blieben die Verkaufszahlen des Titels hinter den Erwartungen des damaligen Publishers Sega zurück; Hoffnung auf einen Nachfolger gab es kaum. Doch wie aus heiterem Himmel kündigt Nintendo 2010 an, dass sie sich die Rechte an dem Titel gesichert haben und einen Nachfolger exklusiv auf die Wii U bringen. Nun steht mit Bayonetta 2 der neue Teil im Handel und buhlt um die Gunst der Nintendo-Fans. Ob sich die lange Wartezeit auf das neue Hexenabenteuer lohnt oder ob ihr lieber nochmals den Erstling spielen sollt, erfahrt ihr in unserem Test.

Schon beim Start wird klar, dass ihr es mit einem ganz besonderen Titel zu tun habt. Ihr startet sofort in die Action und müsst euch gegen eine Dämonen-Armee wehren, bevor ich überhaupt versteht, was genau los ist. Doch keine Sorge, ihr findet wuch sofort zurecht und schüttelt Kombos aus dem Ärmel, als ob ihr euer ganzes Leben nie etwas anderes getan hättet. So stellt sich schon zu Beginn ein wohliges Gefühl ein, dass ihr stets der Herr der Lage seid und Bayonetta eure Eingaben auf dem Tablet zu einem optischen Feuerwerk umwandelt. Aber ihr solltet euch nicht zu sicher fühlen, denn mit chaotischen Button-Mashing kommt ihr vielleicht noch in der Einführung über die Runde, später benötigt ihr zu der Fingerfertigkeit auch eine gute Messerspitze an Strategie. Diese bringen die Entwickler durch die Witch-Time ins Spiel. Denn wenn ihr geschickt ausweicht, läuft das Spiel für wenige Sekunden in Zeitlupe ab und ihr könnt möglichst viele Angriffe auf die Gegner niederpasseln lassen.

Bayonetta 2

Daneben gibt es noch die altbekannten Folterangriffe, die ihr einsetzen könnt, sobald eure Magieleiste aufgeladen ist. Diese Attacke leitet eine der Sequenzen ein, in denen ihr, mit der bekannten Mischung aus Sex, Gewalt und abgefahrenen Witz, einen Gegner über den Jordan schickt. Als Alternative gegen mehrere Gegner wurde in Bayonetta 2 der Umbran Climax eingeführt. Diese Spezialattacken sorgen dafür, dass ihr der ganzen Monsterhorde so richtig einheizt und hilft euch, aus manch brenzliger Situation herauszukommen. Die gesamte Kombination der Angriffe hievt das Spiel auf eine neue Ebene und macht das Kampfsystem noch besser, als es eh schon war.

Allgemein ist es sehr auffällig, wie sehr die Entwickler von Platinum Games die Bayonetta-Formel verbessert und poliert haben. Die große Stärke liegt in der leichten Bedienung des Titels, welcher nach und nach seine Feinheiten Preis gibt und einen nahezu unendlichen Tiefgang bietet. Solltet ihr euch aber einmal im Spiel sicher sein, dass ihr alles gesehen habt, kommt sofort etwas neues um die Ecke. Seien es die Waffen, die ihr Bayonetta an die Stiefel pappen und in die Hände drücken könnt und so zu unzählig vielen Variationen kombinieren könnt oder neue Gegner, die eine komplett neue Taktik erfordern. Ihr werdet in der circa zehn Stunden langen Geschichte nie gelangweilt vor dem Bildschirm sitzen sondern immer etwas Neues, Abgefahrenes erleben. Außerdem solltet ihr nicht vergessen, dass ihr nach dem mehrmaligen Durchspielen immer wieder neue Waffen und Gegenstände erhaltet, die die Motivation stets oben halten.

Bayonetta 2

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