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Battlefield: Naval Strike – Review Ahoi!

Battlefield 4: Naval StrikeMit Naval Strike steht nach China Rising und Second Assault der dritte DLC für Battlefield 4 bereit. Zwar wurde der Release wegen Problemen bei der Performance um knapp eine Woche verschoben, doch nun hat das Warten ein Ende. Ist Naval Strike ein DLC für echte Seebären oder eher für Süßwassermatrosen?

Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern.

Naval Strike bietet vier neue Karten, einen neuen Spielmodi und natürlich auch neues Equipment sowie diverse neue Assignments, die man abarbeiten darf. Keine große Überraschung gibt es bei dem Setting der Karten. Alle Karten spielen in tropischen Gewässern und bieten neben dem feuchten Element Palmen, Strände und was man sonst so von Urlaubsparadiesen erwartet. Vom Aufbau sind fast alle Karten angenehm offen gehalten. Wer also kein großer Fan von Maps wie Operation Locker und und Metro ist, dem könnte Naval Strike schon mal ganz gut gefallen. In dem Zusammenhang ist ebenfalls zu erwähnen, dass es keine Landfahrzeuge wie Truppentransporter oder Panzer gibt, sondern maximal Quadbikes und die mobile Luftabwehr. Fahrzeuge gibt es natürlich trotzdem, nur dem Setting entsprechend eben Wasserfahrzeuge. Neben den bereits bekannten Booten gibt es mit dem Hovercraft leider nur ein neues Fahrzeug.

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Die Karten sind relativ offen aufgebaut, was endlich auch mal ordentlich Platz zum flankieren lässt. Im vergleich zu den anderen DLCs bietet Naval Strike die bisher besten Maps, auch wenn es doch etwas an optischer Abwechslung mangelt. Natürlich gibt es da auf Operation Mortar eine rechte dominate Festungsruine und auf Lost Island ein imposantes Flugzeugwrack – mehrere POIs wären aber durchaus interessant gewesen. Letztendlich spielen sich die Karten angenehm flott und dynamisch.

Battle Of The Titans.


Mit Carrier Assault findet der aus Battlefield 2124 bekannte Spielmodi Titan Mode nun auch seinen Weg zu Battlefield 4. Jedes Team verfügt über einen Flugzeugträger, der beschützt werden will, während man den anderen Träger versenkt. Direkt angreifen kann man den Träger zunächst allerdings nicht, da erstmal die Hülle des Schiffes geknackt werden muss. Das schafft man dadurch, dass man Punkte auf der Map hält, die über Raketenwerfer verfügen, welche automatisch den gegnerischen Träger angreifen. Ist die Hülle weit genug beschädigt, kann man über Löcher in der Hülle in das Innere des Trägers vordringen und nacheinander zwei Punkte im Träger angreifen. Sind diese Punkte zerstört, war es das für den Träger. Kurz gesagt: ein bisschen Conquest mit etwas Rush gemischt. Auch wenn das keinen Preis für Innovation verdient, so weiß dieser Spielmodi durchaus zu gefallen. Endlich spielen die reinen Kills keine große Rolle mehr und, man glaubt es kaum, es gibt endlich Leute, die konsequent einen Punkt einnehmen und auch halten.

Battlefield 4: Naval Strike

In meiner Badewanne bin ich Kapitän.

So weit, so gut. Trotzdem gibt es durchaus Kritikpunkte, die bei Naval Strike angebracht sind. Wie bereits erwähnt ist es relativ schwach, dass sich ein DLC Naval Strike nennt und dann nur ein neues Fahrzeug bringt. Richtige Gefechte auf See sucht man leider auch vergebens. Hier hat viel Potential einfach verschenkt. Wie genial es gewesen wäre, wieder einmal größere Schiffe und nicht nur kleine Boote zu steuern. Hier wollte man bei EA und DICE allerdings wohl nicht das Risiko eingehen und die Zielgruppe Infanterie verschrecken. Mit etwas mehr Mut und Einfallsreichtum hätte man wesentlich mehr erreichen können als das Wandern auf bekannten Pfaden.

Dies hätte ebenfalls vielleicht auch etwas mehr Raum gegeben, was die Wahl des Settings angeht. Warum nicht zum Beispiel mal eine Karte, die in arktischen Regionen spielt? Hier hätte man beispielsweise wunderbare Gefechte um eine Polarstation oder ein im Eis gestrandetes Schiff haben können. Während EA und DICE gerade in der Zeit vor dem Release von BF4 an allen Ecken Levolution geschrien haben, so stellt sich auch bei Naval Strike wieder Ernüchterung ein. Große Events sucht man hier vergebens und während sich ja zumindest auf Parcel Storm das Wetter ändern darf, so bleibt es in Naval Strike immer gleich. Wenig spektakulär gestaltet sich dann auch der Angriff und das Ende eines Flugzeugträgers in Carrier Assault. Hier gibt es am Ende nur ein paar Explosionen und das war es dann auch schon. Das wirkt leider ziemlich halbherzig umgesetzt. Dramatische Momente fehlen komplett – man stelle sich einmal vor, wie spannend es gewesen wäre, würde man auf einem Flugzeugträger kämpfen, der gerade sinkt und nicht nur statisch in der Gegend herumsteht. Verschenktes Potential eines insgesamt dennoch würdigen DLCs.

Ein Kommentar

  1. Für mich das schlechteste DLC aller Zeiten !

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