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Battlefield Hardline

Battlefield: Hardline – Preview

Zum ersten Mal in der Geschichte der Battlefield-Reihe gibt Entwickler DICE das Entwicklungsszepter aus der Hand und macht es den Dead Space – Entwicklern von Visceral Games zur Aufgabe, einen Nachfolger zum viel gescholtenen Battlefield 4 auf die Beine zu stellen. Ob das gelingen kann, haben wir in der Preview zur Battlefield: Hardline Beta genauer unter die Lupe genommen!

Schlachtfeld gegen Großstadtdschungel

Fans der Battlefield-Reihe haben es in letzter Zeit nicht einfach. Erst kommt Battlefield 4 vollkommen verbuggt und kaum spielbar auf den Markt, dann benötigt DICE mehrere Monate, um das Spiel komplett lauffähig zu bekommen und jetzt wird schon der Nachfolger, Battlefield: Hardline, angekündigt. Damit nicht gleich zu Beginn zu viel Skepsis bei den Spielern vorherrscht, hat EA sofort nach der E3 Präsentation eine Betatestphase für und mit den Fans angekündigt.

Diese Beta umfasst die zwei Spielmodi Blood Money und Heist, welche jeweils auf der Map High Tension stattfinden. Visceral verfrachtet das neueste Battlefield in ein neues Setting: der Krieg findet jetzt in der Großstadt zwischen Polizei und Verbrechern statt. Doch keine Angst, auch dieses Setting bietet genug Stoff für eine Menge Action und Krawall, denn diese beiden Fraktionen rücken mit einigen Vehikeln und Waffen an. Bis auf Panzer findet ihr im Fuhrpark vom Motorrad bis zum gepanzerten Truppentransporter alles. Ebenso ist die Waffenauswahl so umfangreich wie auf dem großen Schlachtfeld. Ergänzend dazu gibt es in Battlefield: Hardline einige nette Gadget wie den Hook-Shot, mit dem ihr euch von Gebäude zu Gebäude schießen könnt oder den Greifhaken, der höher gelegene Orte für euch zugänglich macht.

Battlefield: Hardline

Im Modus Heist haben die Gangster das Ziel, einen Transporter auszurauben und mit der Beute abzuhauen. Die Polizisten wiederum müssen die Beute mit ihrem Leben verteidigen und flüchtige Verbrecher ausschalten. Dieser Modus bietet einiges an taktischen Möglichkeiten, aber leider bricht er ziemlich schnell in reines Camping aus.

Spannender und auch ausgeglichener ist der Modus Blood Money von Battlefield: Hardline. Hier haben die beiden Fraktionen das Ziel insgesamt 5 Millionen Dollar in ihren lokalen Transporter zu platzieren, bevor der Feind diese Menge erreicht. Hier brechen an verschiedenen Knotenpunkten auf der Map actionreiche Gefechte aus, denn ihr könnt das Geld nicht nur aus einem zentralen Safe holen, sondern auch den feindlichen Transporter leerräumen. Die maximal tragbare Beute pro Spieler ist auf 500.000 Dollar festgelegt.

Wenn ihr erschossen werdet, während ihr Geld transportiert, verliert ihr die gesamte Kohle und Freund oder Feind kann sich mit dem Zaster aus den Staub machen. In diesem Modus kommt es auf strategisch platzierte Fahrzeuge und Teamplay an, denn am neutralen Safe gibt es keine großen Möglichkeiten Schutz zu suchen.

Die Vorbereitung vor der Schlacht

Für jede erfolgreiche Aktion in Battlefield: Hardline erhaltet ihr Geld auf euer privates Konto und könnt damit im Ausrüstungsbildschirm nach Herzenslust shoppen, solange ihr das benötigte Level für die Ausrüstung erlangt habt. Die Waffenauswahl ist mit der aus Battlefield 4 vergleichbar: Es gibt Maschinengewehre, Schrotflinten, Raketenwerfer, Pistolen und eine Menge Gadgets. In der Beta fiel auf, dass die Schrotflinten auf die Entfernung noch viel zu stark  sind. Davon abgesehen hat sich das Spiel ausgeglichen angefühlt und keine andere Waffe war zu mächtig.

Wie ihr es bereits aus Battlefield 4 kennt, habt ihr 4 Klassen mit ihrer individuellen Ausrüstung zur Auswahl. Der Operator ist der klassische Sturmsoldat und hat Zugriff auf den Defibrillator und Medikits. Der Mechanic repariert eure Fahrzeuge oder zerstört mit seinen Raketenwerfer die Vehikel der Gegner. Der Enforcer besticht durch seine schweren Maschinengewehre und kann euch mit Munition versorgen. Der Professional nimmt die Rolle des Scharfschützen ein, um euch Rückendeckung zu geben.

Battlefield: Hardline

Technik, die begeistert?

Technisch ist Battlefield: Hardline auf einem Level mit Battlefield 4, man könnte sogar sagen, dass einige Texturen und Waffenmodelle einfach übernommen wurden. Beim Sound gab es einige Bugs in der Beta, wie zum Beispiel nicht vorhandenen Sound vom Motorrad. Davon abgesehen klingt das neueste Battlefield gewohnt brachial und stimmig.

Natürlich gibt es auch wieder die Levolution. Auf der Map in der Beta könnt ihr einen riesigen Kran zum Einsturz bringen, welcher eine Schneise der Verwüstung auf der Map hinterlässt und euch so einige neue Schlupfwinkel und Wege eröffnet. Dieses ganze Event ist sehr nett gemacht und vermittelt, dass etwas Großes passiert. Es bleibt aber abzuwarten, wie es sich auf anderen Maps verhält. Das gesamte Spielgeschehen ist für eine Beta bis auf 2-3 kleinere Bugs erfreulich fehlerfrei.

Battlefield: Hardline

Fazit

Wird sich das Spiel für Battlefield-Veteranen lohnen? Nun, man merkt ganz klar, dass es sich im Kern um ein erweitertes Battlefield 4 handelt, denn zu ähnlich ist Gameplay und die Aufmachung. Über die ganze Spielzeit plagt einen das Gefühl, nur ein größeres Addon für Battlefield 4 zu spielen und kein vollwertiges, neues Game. Ich bin bisher zwar von Battlefield: Hardline angetan, doch werde ich erstmal beobachten, wie sich der Release entwickelt und die eine oder andere Preissenkung abwarten.

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