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Battlefield 1 – Patchnotes zum Mai-Update

Kurz vor Monatsende veröffentlicht Dice das Mai-Update für den Ego-Shooter Battlefield 1. Der Patch enthält hauptsächlich Anpassungen an der Spielmechanik, an Fahrzeugen und beim Waffen-Balancing. Daneben gibt es einige andere kleinere und größere Änderungen. Zum Beispiel wird das Premium-Freunde-Feature wieder aktiviert und alle Spieler, die sich für den Controller als Eingabegerät entschieden haben, können ab sofort die Buttons selbst zuweisen. Die Patchnotes im Detail:

Operationen

Wir haben viel Feedback von Gamern zum Thema Spielersuche für die Operationen-Server erhalten und einige Anpassungen vorgenommen – die ersten von vielen –, um die Verteilung auf einen leeren Server zu reduzieren.

Dadurch führt ein abgeschlossenes Operationen-Spiel zur gleichen Operation zurück, statt den Modus zu beenden. Allerdings befindet ihr euch dann auf der anderen Seite des Schlachtfelds. Wenn ihr zum Beispiel die erste Operation als französische Armee bestritten habt, seid ihr nach dem Bildschirm am Ende der Operation auf der deutschen Seite.

Ihr bleibt also mit anderen Spielern auf demselben Server, statt zum Globus-Bildschirm zurückzukehren, und wir glauben, dass dadurch die Wahrscheinlichkeit reduziert wird, dass ihr einem leeren Server zugewiesen werdet. Wir haben vor, dieses Feature in den nächsten Updates zu erweitern und eine vollständige Operationen-Playlist durchzuschalten.

Premium-Freunde

Wir haben Premium-Freunde in den letzten Monaten zweimal getestet und bringen sie nun erneut zurück. Das Feature wird im Vorfeld von EA PLAY aktiv sein.

Karten & Modi

  • Ein Fehler im Zuschauermodus wurde behoben, durch den die First-Person-Kamera bei der Sturmpanzer-Kamerasequenz Taubenträger-Artillerie stecken blieb.
    Der Ticket-Zähler bei Vorherrschaft wurde von 200 auf 100 reduziert.
  • Fehlende Spielmodusbeschreibung bei Operationen wurde ergänzt.
  • Punktwerte für die Flaggeneroberung bei Eroberung wurden angepasst. Die Eroberung bringt jetzt weniger Punkte, aber es wurden mehr Eroberungstickets hinzugefügt, und das Team, das mehr als 3 Flaggen mehr als das andere Team kontrolliert, erhält Eroberungskontrollboni.
  • Der Prozentsatz des Beitrags zur Eroberung/Neutralisierung der Flagge wurde von 50 % auf 30 % reduziert.
  • Dem Operationen-Hauptbildschirm wurde ein „Beliebiger Operation beitreten“-Button hinzugefügt. Beginnt eine Spielersuche-Sitzung für den Beitritt zu einer beliebigen Operation beliebiger Größe (40 oder 64).
  • Zuschauerkamera jetzt auch auf den Karten Frontlinien, Verdun und Soissons vorhanden.

Fahrzeuge

  • Selbstreparatur für A7V, FT-17, St. Chamond und Pierce-Arrow angepasst.
  • Erhaltene Gesundheit pro Selbstreparatur-Zyklus von 320 auf 200 reduziert.
  • Erforderliche Zeit für einen Selbstreparatur-Zyklus von 8 Sek. auf 5 Sek. verkürzt.
    • Die Selbstreparatur dieser Fahrzeuge entspricht damit der des Landkreuzers Mk. V.
  • Gesundheit von Feldgeschütz und stationärer Flugabwehr verdoppelt. Feldgeschütz und stationäre Flugabwehr können jetzt repariert werden. Feldgeschütz und stationäre Flugabwehr werden jetzt bei 50 % Gesundheit deaktiviert und sind dann nicht mehr einsetzbar. Um die Waffen erneut zu benutzen, müssen sie mit dem Reparaturwerkzeug auf 100 % repariert werden.
  • Aktive Zeit der Artilleriekamera beim Mörser-Landkreuzer Mk. V von 3,5 Sek. auf 4,5 Sek. verlängert. Das entspricht besser der längeren Flugzeit der neuen schweren Granate.
  • Anwendung der Maximalreichweite bei der Flugabwehr wurde geändert. Sie variiert jetzt in Abhängigkeit von der Zielabsteckung des Geschützes. Granaten können horizontal maximal 300 m und vertikal maximal 450 m weit fliegen. Das gilt sowohl für die stationäre Flugabwehr als auch für den Flugabwehrwagen. Bislang war die maximale Entfernung der Flugabwehrgranaten vom Geschütz unabhängig von der Flugrichtung. Das Geschütz deckte also einen ungefähr sphärischen Bereich ab. Die Granaten flogen ebenso weit wie hoch und deckten in großen Höhen nur einen sehr kleinen Bereich ab, obwohl die Reichweite theoretisch größer war. Die neuen Flugabwehrgranaten haben bei geringer Höhe eine etwas geringere horizontale Reichweite als zuvor, behalten sie aber bis zur maximalen Höhe. Dadurch wird die Flugabwehr viel effektiver gegen Luftfahrzeuge in großer Höhe, ohne dass sie gleichzeitig weit entfernte, niedrig fliegende erreichen kann.
  • Höhenrudertrimmklappen von Jägern und Angriffsflugzeugen zur Skalierung von Kurven wurde erweitert, um die gesamte Geschwindigkeitsbandbreite besser abzudecken.
  • Abklingzeit der Tempoboost-Fähigkeit für Angriffsflugzeuge Luftkämpfer und Luftschiffknacker von 30 Sek. auf 15 Sek. verkürzt.
  • Blick nach hinten bei allen Flugzeugen eingerichtet: Albatros, Fokker, Spad, Sopwith, Rumpler, Halberstadt, Salmson, Bristol, Gotha, Caproni. Zur Aktivierung des Blicks nach hinten in Third-Person-Perspektive „Freie Sicht“ halten.

Angriffsflugzeug-Änderungen:

  • Höhenrudertrimmklappen von Angriffsflugzeugen zur Skalierung von Kurven angepasst. Dadurch ähnelt die Wende von Angriffsflugzeugen mehr der von Jägern, ist aber nach wie vor schlechter.

Verbesserung selten eingesetzter Angriffsflugzeugvarianten:

  • Schaden des Primär-MGs der Luftschiffknacker-Variante von 32 auf 40 erhöht. Der SPS ihrer Flugabwehr entspricht damit den Jäger-MGs.
  • Bei aktivem Tempoboost ist diese Variante durch die neuen Höhenrudertrimmklappen kurzzeitig wendiger als der Jäger. Die reduzierte Abklingzeit des Tempoboosts ermöglicht einen häufigeren Einsatz dieses Vorteils.
  • Insgesamt wird der Luftschiffknacker durch diese Änderungen beim direkten Luftkampf mit Jägern konkurrenzfähiger.
  • Die Geschossgeschwindigkeit der 37-mm-Kanone des Panzerjägers wurde von 222 m/s auf 267 m/s erhöht und der Widerstand von 0,005 auf 0,003 reduziert. Dadurch trifft das Geschütz etwas besser, vor allem bewegliche oder weit entfernte Ziele.

Änderungen an Jagdflugzeug-Varianten

Luftkämpfer

  • Neue Sekundärwaffe hinzugefügt: Brandmunition. Brandmunition verursacht deutlich mehr Schaden an Flugzeugteilen, sodass der Luftkämpfer ein feindliches Flugzeug durch Zerstörung einer Tragfläche rasch außer Gefecht setzen kann.
  • Aktive Fähigkeit von Notfallreparatur zu Tempoboost geändert.

Bomber-Killer

  • Aktive Fähigkeit von Tempoboost zu Notfallreparatur geändert.

Der Tausch von Tempoboost und Notfallreparatur bei Luftkämpfer und Bomber-Killer sollte eine Erleichterung der jeweiligen Hauptaufgaben mit sich bringen. Der Tempoboost gibt dem Luftkämpfer gegenüber den anderen Jägervarianten einen Vorteil bei der Manövrierbarkeit, und der Bomber-Killer hat durch die Notfallreparatur eine bessere Chance, Heckbeschuss durch Bomber und Angriffsflugzeuge zu überstehen.

Feldgeschützschaden gegen leichte Fahrzeuge erhöht. Panzerwagen erleiden durch Feldgeschütztreffer nicht länger weniger Schaden als leichte Panzer.

Änderungen an FT-Paketen

  • Unterstützungspanzer:
    • 37-mm-HE-Munition von 4 auf 5 erhöht.
    • Sekundär-Case-Granate durch koaxiales LMG ersetzt. Durch die Änderungen kann dieser Panzer seine Hauptaufgabe besser erfüllen.
  • Flankierpanzer:
    • Nachladezeit der Autokanone von 2,5 Sek. auf 3,75 Sek. erhöht.
    • Direkter Schaden der HE-Autokanone auf 17,5-12,5 erhöht (bisher: 15-10,5).
    • Das bedeutet eine Reduktion der Einsetzbarkeitszeit der Kanone um 20 %. Die Erhöhung des direkten Schadens gleicht die verkürzte Einsetzbarkeitszeit vor allem gegen Fahrzeuge aus. Insgesamt wird der Flankierpanzer dadurch etwas weniger effektiv gegen Infanterie.
  • Haubitzen-Panzer:
    • Primärwaffe wie in Anpassung angezeigt auf SMG geändert; war LMG. Das leistungsstärkere SMG gleicht den begrenzten Schussbereich im Vergleich zum koaxialen LMG der Unterstützungsvariante aus.
    • Fahrer-Sekundärwaffe der A7V Flammenpanzervariante von Case-Granate zu Flammenwerfer geändert. Die Änderung stärkt die Rolle der Variante als Panzer für kurze Distanzen.
    • Freie Sicht bei Third-Person-Perspektive zur FT-Haubitzenvariante hinzugefügt. Änderung bei den anderen Panzern nicht erfolgt, weil die Normalversion ohnehin ein um 360 Grad drehbares Geschütz hat.
  • Heck-Tankgewehr als Fahrer-Sekundärwaffe bei der Panzerjäger-Landkreuzer-Variante hinzugefügt.
  • Fahr- und Third-Person-Kamera beim Einsatz von Fahrer-Heckgeschützen in den Truppunterstützung- und Panzerjäger-Landkreuzern hinzugefügt.
  • Verbesserung der Mk. V Mörser-Landkreuzervariante: Sekundäre Mörsergranate von Luftdetonationsmörser zu schwerer Mörser geändert. Der schwere Mörser verursacht mehr Schaden und ist gegen Infanterie und Fahrzeuge effektiv, hat aber eine deutlich längere Nachladezeit.
  • Alternative Rauch- und Gasmörsergranaten durch Kettenreparatur und Fahrzeugrauchausrüstung ersetzt. Der Mörser-Landkreuzer ist durch diese Änderungen besser als Kampffahrzeug einsetzbar und muss sich nicht immer auf die Mörserstellung im Hintergrund beschränken.
  • Ein Fehler mit dem Third-Person-Anvisieren in Fahrzeugen wurde behoben, durch den ein Projektil nicht in die richtige Richtung flog, wenn auf den Kopf eines reitenden Soldaten gezielt wurde.

Waffen & Zubehör

  • Änderungen am Bajonettangriff:
  • Zieltempomodifikator in Vorbereitungs- und Angriffsphase aktiviert. Dadurch kann der Spieler in der Vorbereitungsphase eine Drehung von maximal 50 Grad durchführen. Außerdem wurde ein Eingabemodifikator hinzugefügt, der während des Angriffs die Bewegung zur Seite deaktiviert.
  •  Dezenter Boost zu den Third-Person-Schritten beim Bajonettangriff hinzugefügt, um das Bedrohungsbewusstsein zu erhöhen. Lautstärke der feindlichen Dialoge beim Bajonettangriff in der Nähe des Spielers erhöht.
  •  Maximale Richtungsänderung beim Angriff leicht reduziert.
  • Schadensreduzierung beim Angriff reduziert. Waffen verursachen jetzt bei angreifenden Spielern normalen Schaden.
  • Ein Fehler wurde behoben, durch den Zweibein-Geräusche beim Wechsel zur Sekundärwaffe nicht beendet wurden.
  • Kriterien für klassenübergreifende Medaille erfordern jetzt Einzelschussgewehre.
  • UI für Granatennachschub hinzugefügt.
  • Okkludergröße für Visierblitz von 0,25 m auf 0,15 m reduziert, um besseres Verstecken hinter Mauern zu ermöglichen.

Gameplay

  • Erweiterte Gameplay-Option hinzugefügt, um die Stärke des Kamerewackelns bei Explosionen und dergleichen anzupassen.
  • Fehlende Sichtungsanimation hinzugefügt, wenn der Spieler als Sanitäter mit Spritze einen gefallenen verbündeten Soldaten sichtet.
  • Automatische Anzeige eines Symbols bei verbündeten Soldaten mit wenig Munition.

Steuerung

  • Spieler mit Controllern können jetzt eigene Button/Stick-Zuordnungen vornehmen.
  • Button „Operation auswählen“ erscheint jetzt bei Benutzung eines Gamepads bzw. auf Konsole wie vorgesehen.

Benutzeroberfläche

  • Ping-Widget wurde unter das Kill-Log verschoben.
  • Ein Problem im Trupp-Auswahl-Bildschirm wurde behoben, durch das kein Trupp automatisch ausgewählt wurde, wenn der Spieler kein Mitglied eines Trupps war. Jetzt wird standardmäßig der erste Trupp auf der Liste ausgewählt. Außerdem kann jetzt auf PC durch Drücken der Leertaste einem Trupp beigetreten bzw. dieser verlassen werden.
  • Ein Problem wurde behoben, durch das Flaggen- und Weltsymbole Ghosting aufwiesen, wenn der Anpassen-Bildschirm vom Einsatzbildschirm aus aufgerufen oder beendet wurde.
  • Möglichkeit zum Deaktivieren von UGC hinzugefügt.

Netcode

  • Für jede Region wurden Grenzeinstellungen für die serverseitige Trefferermittlung implementiert: 160 ms für USA + Europa, 200 ms in anderen Regionen.
  • Die serverseitige Interpolation zur Trefferregistrierung wurde behoben.
  • Schüsse müssen nur im Bereich über dem Grenzwert vorgehalten werden, also z. B. bei den 180 ms der USA um 20 ms.
  • Latenzanzeige beim Server behoben, die auch für die Entscheidung zuständig ist, ob die Trefferregistrierung client- oder serverseitig erfolgen soll.
  • Eingabeausgleich für serverseitige Trefferregistrierung korrigiert und an die clientseitige angepasst.
  • Anzeige des falschen Trefferindikators beim Sterben behoben.

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