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Alien: Isolation – Release ohne Oculus Rift Support

8. Juli 2014

Alien: Isolation – Release ohne Oculus Rift Support

Es war eines der Vorzeigespiele für die VR-Brille Oculus Rift: Alien: Isolation. Nun hat Publisher SEGA allerdings mitgeteilt, dass die finale Version des Spiels ohne Support für das Headset auskommen muss. Auf der E3 war die Oculus Rift – Version von Alien: Isolation einer der Hingucker schlechthin. Das Survival-Game bietet ohnehin schon eine zum Schneiden dicke Atmosphäre. Offenbar konnte das VR-Headset diese noch weiter steigern und den Spieler damit noch tiefer in die unheimliche Spielwelt hineinziehen. Dennoch erteilte der Entwickler Creative Assembly der VR-Version des Spiels nun eine klare Absage. Tatsächlich handele es sich bei dem auf der E3 2014 gezeigten Material schlicht um eine Demo von Alien: Isolation für Oculus Rift, wie SEGA bestätigte. Mehr als die vorgestellte Demonstration gebe es in dieser Hinsicht nicht und es sei auch nicht geplant, dem Spiel einen entsprechenden Support zu bescheren. In einem Statement, das der Publisher gegenüber Eurogamer abgegeben hat, heißt es:

„Es ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur ein Prototyp und kein Spiel, das sich so tatsächlich in der Entwicklung befindet. Trotzdem ist es eine wirklich verblüffende Erfahrung und zeigt den Titel in einer Form, die wir uns beim Start der Entwicklung nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Es ist ganz einfach eine der gruseligsten Demos, die ihr jemals spielen werdet.“

Vielleicht haben alle Fans der VR-Technik nach diesem Statement ja doch noch Glück und Alien: Isolation erscheint, wenn auch später, noch mit Support für die Oculus Rift. Immerhin scheint zumindest der Publisher schon überzeugt von der Qualität des Spiels in dieser Form zu sein. Und das gilt ja, wie weithin bekannt sein dürfte, als eine der Grundvoraussetzung für die Entwicklung eines jeden Spiels.

Matthias. Zocker seit den frühen Neunzigern, Schreiberling seit 2003. Bei Gameplane.de für die Kontrolle des wilden Redaktionshaufens mitverantwortlich. Er saugt alles auf, was irgendwie mit Spielen zu tun hat und schließt es in dem extra dafür eingerichteten Brain-Tresor ein. Egal ob Indies, AAA-Titel oder Casual-Schrott: Perlen gibt es für ihn in jedem Genre.