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A MAZE. 2017 – Das Indie-Festival ohne Glamour-Druck

30. April 2017

A MAZE. 2017 – Das Indie-Festival ohne Glamour-Druck

Wo der Deutsche Computerspielpreis mit bekannten Menschen, bunten Kostümen und einem Gefühl zwischen Beklommenheit und Hochglanz lockt, ist das A MAZE. Festival in Berlin der bedeutsame Gegenpol. Mit Ranz, Charme und Diversität lockte das Festival im Rahmen der Games Week Berlin auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher nach Berlin. Neben den Talks und Workshops war die Ausstellung zentraler Treffpunkt von Entwicklern und Besuchern. Genderfluidity in Form von lackierten Männernägeln, experimentelle Ausstellungsstücke und laute, volle Gebäude sind ebenso charakteristisch für das diesjährige Festival wie die bewusst ein wenig peinliche Verleihung der Awards. William Pugh moderierte und Namosh lieferte das musikalische Begleitprogramm, ebenso polarisierend wie genial. Und um direkt eine dritte Liste mit allem anzufertigen, was das A MAZE. Festival ausmacht, folgen hier die Gewinner der Awards:

Audience Award

VinylOS von Josef Who? and Jonas Bo!

VinylOS

Digital Moment Award

Everything’s Going to be Okay von Nathalie Lawhead

Everything's going to be okay

The Human Human Machine Award

Word After Word von Jonah Warren

Word After Word

The Long Feature Award

Orwell von Osmotic Studios

Orwell

The Collider Award

FRU von Through Games

FRU

Most Amazing Game Award

Everything von David OReilly

Everything

Es zeigte sich wieder, wie divers die Branche und Spiele sein können, was innerhalb der eigenen Blase gerne untergeht. Wir nehmen einen Blick über den Tellerrand sowie neue Eindrücke mit nach Hause.

Christina Kutscher

Christina wurde im zarten Alter von acht Jahren an die Playstation 1 heran geführt und hat sie sofort ins Herz geschlossen. Einige Jahre und kurze Abstecher in unbekannte Genre später, spielt sie mittlerweile plattformübergreifend alles, was eine gute Story hat, überdurchschnittlich kreativ ist oder einfach nur Spaß macht und schreibt dann darüber.